Transparenzbericht vom 12.07.2016

Qualitätsprüfung nach 114 Abs.1 SGB XI



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10 Jahre Pflege mit System



15 Jahre Pflege mit System



Fit für zehrende Arbeit



„Pflege mit System“ in Alzey ermöglicht Mitarbeitern Fitnessprogramm

14.01.2012 - ALZEY

Von Roswitha Wünsche-Heiden
Man kann es sich gut vorstellen: Kranken- oder Seniorenpflege geht ganz schön aufs Kreuz. Auch oder gerade wenn man es von Berufs wegen tut. Als sich eines Tages bei Edeltraud Kullmann, der Chefin von „Pflege mit System“, einmal zwei von neun Mitarbeiterinnen krank meldeten und sie nicht wusste, wie sie die Lücken auf die Schnelle schließen sollte, fasste sie einen weitreichenden Entschluss.

Sie verordnete ihren Mitarbeiterinnen eine Wochenstunde Gymnastik auf Kosten des Hauses und engagierte den Physiotherapeuten Simon Lenhart, um für die Rückengesundheit der Angestellten zu sorgen.

„Rückenschule ist ein sehr komplexes Programm“

Während sie auf ihren „Auserwählten“ in den Räumlichkeiten von Thomas Wellers „Physiofit“ warten, machen sich Sonja Keine am Ergometer, Zaneta Odiete und Samira Bickel am Crosstrainer warm. Caroline Eibel hält das Armrad in Gang, und Margit Haring läuft dem Laufband um die Wette. Schlag 13 Uhr steht ein junger Mann auf der Matte und kontrolliert gleich mal, ob die Damen auch den Widerstand hoch genug eingestellt haben.

Nach zehn Minuten gibt es eine kurze Pause zum Atemholen, zum Wassertrinken aus dem Automaten und zum Auslegen der Gymnastikmatten. „Simon hat sich bestimmt wieder einige Bosheiten für uns ausgedacht“, vermutet Kullmann. Zu recht: in Bauchlage auf den Zehenspitzen stehend sollen halbseitige Liegestütze gemacht werden, erst links, dann rechts. Eine Minute Arbeit, eine Minute Entspannung nach der Uhr, wobei für beide die Arbeitsminute gefühlt deutlich länger dauert. Trinkpause.

„Rückenschule ist ein sehr komplexes Programm“, erläutert Lenhart. „Es geht um die Stabilisierung der Beinachsen, einen stabilen Rumpf und die Ausprägung der Armkraft.“ Dabei demonstriert er, wie sich die Pflegerinnen bei vielen Pflegehandgriffen über das Bett der Kranken beugen und unter hohem Krafteinsatz Arbeiten an ihnen verrichten müssen. Da tut einem schon beim Zuschauen der Rücken weh.

Zur Entspannung und der Intensivierung der Atmung folgt die prophylaktische „Mondsichellage“. Das ist aktive Entspannung, eine Dehnung der Abstände zwischen den Rippenbögen, nichts zum Einschlafen. Als Kullmann ihre Augen geschlossen hat, schleicht sich Lenhart mit der Hand von Skelett-Paul an und kitzelt sie an den Fußsohlen. Gelächter bei allen Beteiligten.

Das scheint typisch für die Stimmung der gemeinsamen Belegschaftsstunde zu sein, von der einige schon zu Beginn gesagt hatten, dass sie ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schaffe und dass sie die Gemeinschaft stärke. „Ballspielchen“ mit Sit-ups hingegen stärken die Bauchmuskulatur und machen auf Dauer fit für den Arbeitsalltag, und das ist natürlich der Hauptzweck der Veranstaltung.



hier mit Simon Lenhard unserem "Auserwählten"


auch Gäste, so wie der nette Herr All-Bakkala von der Firma Optadata, der unsere neue EVA (Abrechnungsprogramm) installiert hat, wird zum mitmachen eingeladen.